Autoaufbereitung: Die besten Tipps für Ihre Autoreinigung

Der Winter ist vorbei, der Frühling bringt bereits sommerliche Temperaturen – höchste Zeit, an Ihrem Auto die letzten Reste von Salz und Matsch zu entfernen. Auch die Gummimatten im Inneren Ihres Wagens, mit all ihren dreckigen Rückständen, haben eine gründliche Reinigung verdient. Mit Wasser, Reinigungsmitteln, einigen wenigen Utensilien und einer Portion Enthusiasmus erledigen Sie das im handumdrehen selbst. Wenn der Autolack poliert und die Karosserie völlig sauber ist, sollte der Innenraum keineswegs vernachlässigt werden.

Utensilien zur Autoaufbereitung

Mit einigen einfachen Tipps und Tricks ist der Frühjahrsputz an und in Ihrem Fahrzeug schnell erledigt und Sie können mit Hochglanz in die warme Jahreszeit starten. Stellen Sie sich am besten gleich alle notwendigen Utensilien bereit. Dazu gehören:

  • Hochdruckreiniger
  • Staubsauger
  • zwei Kübel
  • Schwämme
  • Mikrofasertücher
  • Waschhandschuh
  • Fensterleder
  • eventuell Pinsel oder Bürste
  • Glasreiniger
  • Polsterreiniger
  • Fleckenreiniger
  • Kunststoffpflege
  • Lederreiniger

Vor allem, wenn Sie eine SB-Waschanlage nutzen, ist es wichtig, alle benötigten Hilfsmittel dabei zu haben.

Außenreinigung zuerst

Bevor Sie die Autowäsche beginnen, muss Ihr PKW unbedingt raus aus der prallen Sonne. Der Lack sollte vor dem Abspülen abgekühlt sein, um thermische Spannungen und damit verbundene Beschädigungen und Risse zu vermeiden.

 

Mit Hochdruck gegen gröbsten Schmutz

Zunächst ist der Hochdruckreiniger das Mittel der Wahl zur effektiven Schmutzentfernung. Damit lösen Sie hartnäckige und grobe Ablagerungen an den Radkästen, Felgen sowie der Karosserie. Spülen Sie auch den Unterboden gründlich ab, da hier besonders viel Streusalz anhaftet, das ansonsten die Rostbildung begünstigt. Außerdem lassen sich mit dem Wasserstrahl Insekten entfernen, etwa auf der Windschutzscheibe oder am Kühlergrill. Steht warmes Wasser zur Verfügung, lösen sich Rückstände noch besser. Zu heiß sollte dieses jedoch nicht sein. Wichtig in diesem Schritt ist, dass alle groben Schmutzpartikel gründlich entfernt werden, da im nächsten Schritt ansonsten die berühmt-berüchtigten Swirls bzw. Waschkratzer entstehen.

 

Reinigungsmittel gegen hartnäckige Rückstände

Erst jetzt ist es sinnvoll, Schaum auf die Karosserie aufzutragen. Spezielle Shampoos werden zu diesem Zweck mit Wasser verdünnt und bilden beim Auftrag eine Schaumschicht auf der Karosserie. Am besten funktioniert dies mit Hilfe eines Drucksprühers oder der Schaumdüse des Hochdruckreinigers. Nach meist wenigen Minuten Einwirkzeit können Sie mit reinem Wasser nachspülen.

Im nächsten Schritt empfiehlt sich die 2-Kübel-Methode. Befüllen Sie zwei Kübel (am besten hellfarbige, damit Sie verschmutztes Wasser besser erkennen können) mit etwa 10 Litern lauwarmem Wasser. In einem der Kübel lösen Sie das Reinigungsmittel Ihrer Wahl auf. Achten Sie darauf, dass Sie Auto-Shampoos verwenden, welche die Wachsschicht des Fahrzeugs nicht angreifen. Fettlösende Spülmittel eignen sich hier nicht, da diese den Lack beschädigen. Außerdem sollte sichergestellt sein, dass Reinigungsmittel nicht ins Grundwasser gelangen – von einer Autowäsche im Garten sehen Sie daher lieber ab.

Steht alles bereit, kann die KFZ Reinigung losgehen. Bei der Handwäsche ist es sinnvoll am Dach zu beginnen und sich nach unten vorzuarbeiten. Diese Vorgehensweise sorgt dafür, dass das Wasser möglichst lange sauber bleibt. Gleichzeitig können Schmutzrückstände nicht von oben nach unten herunterlaufen und bereits gereinigte Flächen verunreinigen. Wechseln Sie das dreckige Wasser von Zeit zu Zeit, um die gelösten Rückstände nicht auf der Karosserie zu verteilen und den Lack mit gelösten Schmutzpartikeln im schlimmsten Fall zu beschädigen.

Achten Sie außerdem darauf, dass das Shampoo nicht an- oder eintrocknet. Spülen Sie bereits gewaschene Stellen gründlich mit klarem Wasser. Für schwer zugängliche Stellen verwenden Sie einen Waschhandschuh, zum Beispiel für den Kühlergrill, für Radkästen oder Felgen. Für die Reinigung der Fenster empfiehlt sich ein einfacher Glasreiniger und/oder Fensterleder. Des Weiteren sollte die Sonne nicht direkt auf die Scheiben scheinen, da ansonsten unschöne Streifen entstehen.

 

Felgen neuen Glanz verleihen

Felgen werden mit einem blauen Tuch gereinigt.

Alufelgen können getrost mit kostengünstigen Hausmitteln wieder auf Vordermann gebracht werden – sofern es sich um Verschmutzungen und keine Kratzer handelt. Nach erfolgter Hochdruckwäsche sind grobe Ablagerungen in der Regel verschwunden. Meist befindet sich auf den Felgen jedoch ein hartnäckiger Abrieb der Bremsbeläge, welcher sich aber relativ einfach mit Backofenspray lösen lässt. Der Untergrund muss jedoch völlig getrocknet sein, bevor Sie das Spray verwenden. Nach rund 15 Minuten Einwirkzeit entfernen Sie alle Rückstände mit dem Schwamm und spülen mit Wasser nach.

 

Auch ein Verdeck benötigt Aufmerksamkeit

Manche Cabrios haben ein empfindliches Verdeck aus Stoff. Dieses lässt sich natürlich nicht auf dieselbe Art und Weise säubern, wie eines aus solidem Material. Hier ist bei der regelmäßigen Pflege ebenfalls eine Handwäsche vorzuziehen. Bei geringer Verschmutzung an einzelnen Stellen reicht oft bereits trockenes Abbürsten mit einer weichen Bürste aus. Sollte der Verschmutzungsgrad zu hoch sein, können Sie auch vorsichtig mit dem Hochdruckreiniger arbeiten. Jedoch ist darauf zu achten, dass die Düse mindestens 80 Zentimeter vom Stoff entfernt auf das Verdeck gerichtet ist. Eine regelmäßige Sichtkontrolle sorgt außerdem dafür, dass hartnäckigere Verunreinigungen möglichst früh entdeckt und entfernt werden können.

Bei stärkerer Verschmutzung setzen Sie speziell dafür vorgesehene Cabrio-Verdeck-Pflege ein. Beginnen Sie am besten mit möglichst wenig aggressiven Reinigungsmitteln. Greifen Sie erst dann zu stärkeren Produkten, wenn keine andere Möglichkeit besteht. Oftmals lässt sich zwar der Schmutz mühelos entfernen, jedoch können neue Flecken durch den Reinigungsvorgang entstehen.

Bei textilen Verdecken bietet sich an, diese nach erfolgter Reinigung und Trocknung mit speziellen Mitteln zu imprägnieren. Das soll verhindern, dass Wasser in die Nähte eindringt oder viel beanspruchte Faltstellen brüchig werden.

 

Abschließende Politur und Wachspflege

Nach der sorgfältigen Außenreinigung sorgen Autopolituren und Versiegelungen für glänzende Effekte am Auto. Diese Flüssigkeiten enthalten Mikropartikel, welche bei der Anwendung die raue Oberfläche des Lacks schleifen und glätten. Zudem werden kleinste Vertiefungen auf diese Weise ausgefüllt.

Autopolituren gibt es in verschiedenen Stärken – mit unterschiedlich großen Mikropartikeln bzw. Körnungen. Je nach Stärke der Kratzer, greifen Sie auf die die dazu passende Politur zurück. Bei hauchdünnen Kratzern empfiehlt sich eine feinere Politur (Körnung größer als 2500) als bei tiefen Abschürfungen (Körnung kleiner als 2500). Achten Sie beim Auto polieren unbedingt darauf, mit welchen Materialien die Produkte getestet wurden. Verwenden Sie zum Einarbeiten der Politur ein Mikrofasertuch. Beginnen Sie beim Polieren ebenfalls beim Dach und arbeiten Sie sich schrittweise nach unten. Eine möglichst gleichmäßige Anwendung sorgt für ein streifenfreies Ergebnis. Nach der Trocknung kann überschüssige Politur mit Polierwatte entfernt werden. Ebenso lassen sich einzelne (kleine) Bereiche damit nachbehandeln. Es besteht die Möglichkeit, statt des Mikrofasertuchs eine Polierscheibe für den Akkuschrauber zu verwenden – das spart Kraft und Zeit, jedoch passieren hier auch schneller Fehler.

Da bei jeder Politur immer ein kleines Risiko besteht, die obere Lackschicht zu zerstören, können Sie zu dem Zweck auch Wachs verwenden, um auf Nummer sicher zu gehen. Eine Wachspolitur ist das schonendere Pendant, kann jedoch keine Kratzer ausbessern. Autowachs wird in erster Linie dazu verwendet, die Lackschicht zu schützen. Es wirkt wasserabweisend und hält hohen Temperaturen stand, wodurch der Lack im Sommer geschützt ist. Außerdem lassen sich Verschmutzungen auf gewachsten Oberflächen schneller wieder lösen. Bevor Sie beginnen, muss der Lack völlig sauber sein und das Fahrzeug im Schatten stehen. Anschließend tragen Sie das Wachs auf und verteilen es mit einem Mikrofasertuch oder –schwamm. Wichtig ist, immer nur Teilflächen zu bearbeiten, da das Wachs schnell antrocknet. Anders als beim Polieren, ist hier kein Druck beim Auftragen notwendig. Entfernen Sie überschüssiges Wachs nach einem kurzen Auslüften mit einem Mikrofasertuch vorsichtig in kreisförmigen Bewegungen. Für den perfekten Glanz kann die Prozedur nach einigen Stunden Trockenzeit nochmals wiederholt werden.

Bei der Anwendung von Politur und Wachs am Auto kann einiges schief gehen, weshalb Sie folgende Punkte beherzigen sollten:

  • Lack sollte nur dann aufgearbeitet werden, wenn es wirklich notwendig ist, aber nicht bei jeder Autowäsche.
  • Nur eine völlig saubere Karosserie darf einer Politur unterzogen werden. Selbst kleinste Schmutzpartikel können Spuren im Lack hinterlassen.
  • Kunststoffe werden durch einige Politur-Mittel angegriffen und können sich zudem auch verfärben.
  • Vorsicht geboten ist beim Polieren von trüben Scheinwerfern. Dies kann zwar unter Umständen ebenso zu einer Verschönerung führen, jedoch liegt eine Veränderung des Bauteils vor, die nicht im Sinne des Gesetzgebers ist.
  • Eine sehr enthusiastische Arbeitsweise kann Lackschäden zur Folge haben, insbesondere bei Kanten.

Hinweis:

Naturwachs sollte nicht mit Poliermaschinen aufgetragen werden, da sich dieses dabei erhitzt und verklebt.

Sonderfall Motorwäsche

Der Motorraum wird vorsichtig mit einem Hochdruckreiniger gereinigt.

Eines vorweg: Eine Motorwäsche ist nur an speziell dafür geeigneten Bereichen mit installiertem Ölabscheider im Abflusssystem möglich. Der Motorblock selbst, lässt sich am einfachsten per Hochdruckreiniger von Schmutz befreien. Spezielle Kaltreinigungsmittel sind in der Lage, festgebackene Ölrückstände sowie Schmutz nach einer bestimmten Einwirkzeit zu lösen. Hier gilt: Erst mit dem Reinigungsmittel einsprühen, dann mit Wasser nachspülen. Da der große Druck jedoch empfindliche Teile beschädigen könnte, ist ein Mindestabstand von rund 80 Zentimetern zwischen Düse und Motor ratsam. Decken Sie bereits im Vorfeld Sensoren, Dichtungen und Steuergeräte mit reißfestem und wasserbeständigem Klebeband ab. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass der Motor erst abgekühlt ist, bevor Sie ihn dem kalten Wasser aussetzen.

Zeit für die Autoinnenreinigung

Der Ort, von dem Sie Ihr Fahrzeug die meiste Zeit aus betrachten, sollte natürlich ebenso glänzen und frei von Verunreinigungen sein, wie das Äußere. Schenken Sie dem Innenraum Ihres KFZ daher ebenfalls die notwendige Beachtung.

 

Raus mit dem Abfall

Ein guter Anfang für die Autoreinigung innen liegt darin, alle nicht notwendigen Gegenstände wie Parkzettel oder Abfälle aus den Ablagen und Konsolen zu entfernen. Die winterlichen Gummimatten können weichen und die darunter befindlichen Originalfußmatten wieder zum Vorschein kommen. Diese lassen sich per Mattenklopfer (diese befinden sich meist im SB-Bereich von Tankstellen) entstauben und von eventuellen Rückständen befreien. Nun kann die eigentliche Innenraumreinigung beginnen.

 

Sauger, marsch!

Verwenden Sie für die grobe Beseitigung von Schmutz die Autodüse Ihres Staubsaugers, falls vorhanden. Ansonsten sollte auch eine Spitzdüse (im Idealfall mit Borsten) ihren Zweck erfüllen. An welcher Stelle Sie beginnen, ist nicht relevant. Wichtig ist nur, dass sie keine Bereiche übersehen –dazu zählen auch Zwischenräume bei den Sitzen und der Rückbank. Auf diese Weise kann ebenso der Himmel von Staub befreit werden, jedoch sollten Sie die Saugleistung hier etwas drosseln. Flecken können an dieser Stelle mit einem schonenden Innenraum- oder Polsterreiniger entfernt werden.

 

Stoffsitze oder Velours im Auto reinigen

Bei Stoffbezügen können eingetrocknete Flecken und Schmutz oftmals bereits mit universellen Polsterreinigern sowie einem Schwamm oder einer Bürste entfernt werden. Wichtig ist, das Reinigungsmittel in den Stoff einzuarbeiten, diesen aber keinesfalls mit zu hohem Kraftaufwand zu scheuern. Sind die Poren des Stoffes durchschäumt, kann dieser im Anschluss abgewischt oder abgesaugt werden. Lassen Sie die behandelten Auto-Sitze gut trocknen, da diese sonst Schimmel ansetzen könnten.

 

Vorsicht bei Leder

Ledersitze werden prinzipiell anders gereinigt als Stoffsitze. Bei neueren Autos genügt in der Regel eine Reinigung mit Schwamm und Lederreiniger. Bereits ältere Ledergarnituren verlangen nach häufigerer Pflege, etwa zwei bis drei Mal pro Jahr. Bei helleren Farben sind zudem Flecken und Verunreinigungen schneller sichtbar, weshalb eine Behandlung möglicherweise häufiger stattfinden sollte. Wichtig hierbei ist, nicht ziellos zu wischen, sondern sich den Nähten entlang von Seite zu Seite vorzuarbeiten. Ist der Lederreiniger aufgetragen, kann dieser bereits kurz darauf mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.

Bei Rauleder oder perforierten Materialien ist Vorsicht bei der Lederpflege geboten, da diese Flüssigkeit aufnehmen und dadurch Flecken begünstigen. Hier genügt oft schon ein mit Wasser und Reinigungsmittel angefeuchtetes Tuch – oder der Besuch bei einer professionellen Autoaufbereitung. Abschließend kann die Ledergarnitur mit einer Pflegeversiegelung versehen werden, sodass Schmutz zukünftig besser abgewiesen wird. Des Weiteren empfiehlt sich, ein bis zwei Mal pro Jahr die Sitze mit rückfettender Pflegemilch zu behandeln. Dies schützt das Leder vor dem Austrocknen.

Sind die Sitze Ihres PKWs mit Kunstleder überzogen, sollten Sie statt konventionellem Lederreiniger speziellen Kunstleder-Reiniger wählen.

 

Sauberes Cockpit

Sind Sitze, Ablageflächen sowie Böden sauber und von Staub befreit, geht es an die Cockpit-Pflege. Eines gleich vorweg: Nutzen Sie niemals aggressive Reiniger, wie Spiritus oder Ähnliches. Diese können Beschichtungen zerstören oder dem Kunststoff Weichmacher entziehen, mit der Folge, dass das Auto-Cockpit spröde wird und sich Risse bilden.

Am einfachsten ist die Reinigung mit lauwarmem Wasser und einem fusselfreien Tuch. Damit lassen sich Armaturen, Lüftungsdüsen sowie Knöpfe und Schalter (inklusive Schaltknauf) problemlos säubern. Achten Sie lediglich darauf, dass das Tuch nicht zu nass ist. Für schwieriger erreichbare Stellen empfehlen sich Pinsel oder Wattestäbchen. Vergessen sie keinesfalls das am meisten von Ihnen genutzte Element am Fahrzeug – das Lenkrad.

Scheiben und Innenspiegel rücken Sie am besten mit einem konventionellen Glasreiniger zu Leibe. Einfach eingesprüht, lassen sich diese mit einem Mikrofasertuch abwischen und mit einem Fensterleder trocknen und nachpolieren.

Zum Abschluss kann wahlweise ein Kunststoffauffrischer bzw. Cockpit-Spray mit Silikonen aufgetragen werden, um neuen Glanz ins Interieur zu bringen. Bevorzugen Sie dagegen eher ein mattes Finish Ihrer Armaturen, so greifen Sie zu Cockpit-Spray ohne Silikonen.

 

Gummidichtungen nicht vergessen

Oft vergessen, aber dennoch wichtig ist es, das Fahrzeug einer Gummipflege zu unterziehen und Dichtungen an den Türen zu reinigen und regelmäßig zu pflegen. Diese fangen oftmals besonders viel Schmutz auf, da sie bei jedem Einstieg beansprucht werden. Spröde, brüchige Dichtungen isolieren außerdem nicht mehr vollständig. Im schlimmsten Fall kann Wasser dadurch in den Innenraum gelangen.

Zur Pflege von Dichtungen eignen sich Türdichtungs-Pflegelotion oder -tücher. Tragen Sie die zähflüssige Paste auf ein Tuch auf und massieren diese ein. Das schützt nicht nur das Material, sondern verhindert zudem, dass die Türen im Winter festfrieren.

Professionelle Autoreinigung im Vergleich

Natürlich besteht die Möglichkeit, diese oftmals mühsamen Arbeiten einem Spezialisten für KFZ Aufbereitung zu überlassen. Das hat den Vorteil, dass Ihr PKW einer professionellen Autoreinigung innen und außen unterzogen wird, bei der schonende Reiniger und Methoden zum Einsatz kommen. Nicht zuletzt spielen auch Erfahrung und Fingerspitzengefühl bei der Pflege eine tragende Rolle. Werden heikle Arbeiten in Eigenregie durchgeführt, entstehen oft Anfängerfehler, die das gesamte Autoleben lang sichtbar bleiben.

Die Preise für eine Fahrzeugaufbereitung oder Autoreinigung liegen zwischen 50 und 300 €, wobei Extras wie Lederpflege, Wachsversiegelung oder Klimaanlagen-Reinigung extra zu Buche schlagen.

Kurzum: Wer keine wertvolle Zeit in die Reinigung und Pflege seines Vehikels stecken möchte, ist bei professionellen Dienstleistern im Bereich PKW Aufbereitung gut aufgehoben.

Die wichtigsten Fragen zur Autoaufbereitung

Ein siberner Cabrio wird zeitgleich von 6 Personen gereinigt.

Wie läuft eine vollständige Autoreinigung ab?

Bei einer Autokomplettreinigung sollten Sie sich bereits im Vorfeld alle notwendigen Hilfsmittel bereitstellen. Beginnen Sie mit einer groben Hochdruckwäsche an Karosserie und Felgen. Daraufhin wird das Auto eingeschäumt und nach kurzer Einwirkzeit abgespült. Erst dann dürfen Tücher an den empfindlichen Lack. Im Anschluss empfiehlt sich eine Interieur-Komplettkur, bei der alle nicht benötigten Utensilien aus den Ablageflächen des KFZ ausgeräumt werden. Nachdem alle Bereiche gründlich gesaugt sind, kommen die Sitzpolster an die Reihe – Leder benötigt dabei eine besondere Behandlung. Abschließend werden Armaturen mit speziellen Sprays auf Vordermann gebracht.

 

Was muss bei einer Autoinnenreinigung beachtet werden?

Wichtig bei einer Reinigung des Interieurs ist, die passenden Reinigungsmittel für die jeweiligen Flächen zu verwenden. Beim Kunststoff-Cockpit ist der Einsatz von lösungsmittelfreien Mitteln vorzuziehen. Kunst- und Rauledersitze benötigen spezielle Reiniger. Letztere sind beim Fachmann besser aufgehoben, da Rauleder saugfähig ist und durch die Prozedur unschöne und bleibende Flecken entstehen können.

 

Wie lässt sich Schmutz möglichst schonend vom Lack entfernen?

Am besten ist es, wenn hartnäckige Verschmutzungen möglichst schnell entfernt werden. Vogelkot, Insekten, Baumharz oder Pollen greifen die obere Lackschicht an und sind, einmal festgetrocknet, nur schwer wieder zu lösen. Ist es bereits zu spät, kann mit Geduld und einem nassen Putzlappen die verschmutzte Stelle eingeweicht und abgewischt werden. Scharfe Gegenstände oder Putzmittel sollten Sie hier nicht verwenden. Im Fachhandel erhältliche Schmutzlöser wurden für diesen Zweck entwickelt und greifen den Lack nicht an, ermöglichen aber eine relativ einfache Entfernung.

 

Was kostet eine Autoaufbereitung innen und außen?

Für eine komplette Fahrzeugaufbereitung sowohl im Interieur als auch an Karosserie, Unterboden und Felgen werden in der Regel dreistellige Beträge fällig. Viele Autoaufbereiter bieten Gesamtpakete an und der Kunde hat zudem die Möglichkeit, diverse Extras wie Desinfektion oder Fleckenentfernung zu buchen. Im Hinterkopf zu behalten ist auf jeden Fall, dass die komplette Reinigung mindestens einen Tag an Arbeit verschlingen würde, würde man sie selbst durchführen.